DHA für Mütter und Kinder wichtig!

DHA in der Schwangerschaft und Stillzeit – für Mutter und Kind!

News am 25. Juni, 2010

Omega-3-Fettsäuren wie DHA (Docosahexaensäure) gehören neben Vitaminen und Mineralstoffen zur richtigen und gesunden Ernährung während der Schwangerschaft und Stillzeit dazu. Sie sind unerlässlich für die Entwicklung und den Aufbau der Zellmembranen und spielen bereits im Mutterleib eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Hirn- und Sehkraftentwicklung des Kindes.

DHA: Positive Wirkung in großer „Schwangerschafts-Studie“ erneut bestätigt

Mittlerweile ist allgemein bekannt, dass die tägliche Zufuhr der essentiellen Fettsäure Docosahexaensäure (DHA) von mindestens 200 mg während Schwangerschaft und Stillzeit, die Entwicklung des Nervensystems des Kindes wesentlich verbessert. DHA ist in erster Linie in fettem Seefisch enthalten. In pflanzlichen Ölen hingegen findet sich nur eine Vorstufe der Docosahexaensäure, die vom Körper nur wenig effizient in DHA umgewandelt werden kann.

Eine große dänische Studie mit über 25 000 Müttern und ihren Kindern bestätigt Resultate frühere Untersuchungen. Kinder, deren Mütter sich DHA-reich ernährten, entwickelten sich mit größerer Wahrscheinlichkeit geistig und motorisch besser als Kinder, deren Mütter eine geringe Omega-3-Aufnahme aufwiesen.

Aber nicht nur das! Auch die Mütter profitierten von einer höheren DHA-Zufuhr: Die Schwangerschaft verlief mit weniger Komplikationen, Stimmungsschwankungen traten seltener auf und das Risiko einer Wochenbettdepression verringerte sich. Zudem erholten sich die Mütter rascher von den Strapazen der Geburt.

In ihrer Studie wiesen die Forscher rund um Dr. Oken auch auf die hohe Schwermetallbelastung von Fischen hin und beschreiben Alternativen, wie die Supplementation von hochgereinigtem Fischöl, für eine sichere DHA-Aufnahme in der Schwangerschaft und Stillzeit.

Studie: Oken E, Osterdal M et al: Associations of maternal fish intake during pregnancy and breastfeeding duration with attainment of developmental milestones in early childhood. American Journal of Clinical Nutrition; September 2008; Number 3, Volume 88, Page 789-796.

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