Vitamin D in der Schwangerschaft

Vitamin D für Mutter und Kind

News am 29. November, 2011

Aktuelle Untersuchung zeigt häufigen Vitamin-D-Mangel bei Schwangeren und Neugeborenen

Eine häufige Unterversorgung an Vitamin D stellten deutsche Wissenschaftler bei Schwangeren und Neugeborenen fest. Die Forscher entnahmen 84 Schwangeren zum Zeitpunkt der Entbindungen Blut sowie Blut aus der Nabelschnur deren Kinder und bestimmten den „25-Hydroxy-Vitamin D-Gehalt“ – der Speicherform von Vitamin D.

Es zeigte sich, dass 90 % der Frauen und 88 % der Säuglinge an Vitamin D unterversorgt waren. Nur zwei der 84 Frauen und drei der Neugeborenen überschritten die Mindestempfehlungen des US-Institute of Medicine von 2011 von 50 nmol/L. Ein Mangel an Vitamin D in der Schwangerschaft kann den Calciumhaushalt bei Mutter und Kind stören. Unterversorgte Säuglinge zeigen schwächere Knochen und sind zudem anfälliger für Infekte.

Unsere Ernährung bietet kaum die Möglichkeit, den täglichen Bedarf an Vitamin D zu decken, weshalb die körpereigene Vitamin-D-Bildung mithilfe von Sonnenlicht unerlässlich ist. In unseren Breiten kann Vitamin D aber nur in der warmen Jahreshälfte – ca. zwischen April und Oktober – mithilfe von Sonnenlicht hergestellt werden. Bei Stubenhocker ist die Vitamin-D-Problematik ganzjährig ein Thema.

Die Supplementierung von Vitamin D in der Schwangerschaft ist daher eine wichtige gesundheitliche Maßnahme für Mutter und Kind – aber nur in Maßen. In der Schwangerschaft sollten maximal 10 µg Vitamin D ergänzend eingenommen werden, z.B.  Biogena NutriFEM basic.

Quelle: Ärzte Zeitung; Ausgabe 181; Dienstag, 11. Oktober 2011; Seite 4.

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Omega-3-Fettsäuren in der Schwangerschaft

Mehr Omega 3-Fettsäuren in der Schwangerschaft – weniger kindliches Übergewicht

News am 5. Juli, 2011

Neue Studie:
Ist Übergewicht bei Kleinkindern abhängig von der Omega 3-Zufuhr in der Schwangerschaft?

Diese Frage stellten sich amerikanische Wissenschafter in einer erst vor kurzem veröffentlichten Studie. Sie untersuchten rund 1000 Schwangere im zweiten Schwangerschaftsdrittel in Hinblick auf ihren Verzehr an Fisch und Fischölprodukten und das Gewicht ihrer Kinder nach drei Jahren.

Das Ergebnis: Weniger als ein Fünftel der werdenden Mütter erreichte die täglich empfohlene Menge von 200 mg der besonders wichtigen Omega-3 Fettsäure DHA (Docosahexaensäure). Gerade im letzten Drittel der Schwangerschaft wird DHA verstärkt von der Mutter über die Nabelschnur auf das Kind übertragen. Es zeigte sich auch, dass die Kinder von Müttern, welche in der Schwangerschaft auf die Aufnahme von ausreichend Omega 3-Fettsäuren achteten, weniger zu Übergewicht neigten.

Omega-3 Kapseln mit konzentrierter DHA (wie nutriFEM® DHA250)  können für Mütter, welche nicht oder zu wenig Fisch essen, eine wichtige Nährstoff-Quelle darstellen.  Um sich und das Kind ausreichend zu versorgen und um kindlichen Übergewicht entgegen zu wirken.

Studie: Donahue S. et al: Prenatal fatty acid status and child adiposity at age 3 y: result from a US pregnancy cohort 1,2,3  American Journal of Clinical Nutrition 2011, Apr.93(4) 780-8

Durch viele Studien belegt:
Omega 3-Fettsäuren ein wichtiger Bestandteil in der Ernährung von Schwangeren und Stillenden

 Die Bedeutung der Omega 3-Fettsäuren in der Schwangerschaft ist bereits seit langem bekannt. So gibt es zahlreiche Studien, welche zeigen, dass eine tägliche Aufnahme von 200 mg der Omega 3- Fettsäure Docosahexaensäure (DHA), sich günstig auf die Entwicklung des Gehirns und des Sehvermögens des Kindes auswirkt.

 Studien dokumentieren zudem, dass der regelmäßige Verzehr von Omega 3 Fettsäure reichen Produkten einen positiven Effekt auf unser Herz-Kreislaufsystem, unsere Blutgefäße und die Blutfettwerte hat. So profitiert nicht nur das Kind sondern auch längerfristig die Mutter von einer gesicherten DHA-Aufnahme.

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Vitamin A in der Schwangerschaft nicht nur für die Augen wichtig

Vitamin A in der Schwangerschaft

News am 29. Dezember, 2010

Vitamin A zählt zu den fettlöslichen Vitaminen, welches in der Schwangerschaft unzählige Aufgaben hat: Es ist wichtig für den Aufbau von Haut- und Schleimhäute, Haare und Augen (Sehfunktion), für das Wachstum des Mutterkuchens (Plazenta) und zur Entwicklung des Fötus (v. a. Lungenentwicklung). Laut einer Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) liegt bei Frauen in der Schwangerschaft, der Bedarf an Vitamin A um 40% und bei stillenden Müttern um 90% über den Normalwerten. Der Bedarf ist vor allem in den letzten 3 Monaten der Schwangerschaft erhöht.

Worauf  bei Vitamin A-Supplementierung in der Schwangerschaft zu achten  ist

Bei Vitamin A ist zu beachten, dass sowohl eine Unterversorgung, als auch eine Überdosierung schädlich für die Entwicklung des Kindes sein kann. Ein  Mangel kann zu einer frühzeitigen Geburt, aber auch zu einem niedrigen Geburtsgewicht führen. Zuviel Stress, Rauchen, Leberaufnahmestörungen, sowie Medikamenteninteraktionen und hoher Alkoholkonsum können möglicherweise ebenfalls eine Störung des Vitamin A-Haushalts verursachen. Aber auch bei längerer, unsachgemäßer Einnahme ist sehr leicht eine  Überdosierung erreichet und es können Missbildungen beim Fötus entstehen. Vitamin A wird nämlich auch dann vom Körper aufgenommen u gespeichert, wenn alle Bedürfnisse abgedeckt sind. 

Warum Beta-Carotin die besserer Vitamin A Quelle ist?

Um den täglichen Bedarf an Vitamin A in der Schwangerschaft sicher zu decken, eignen sich besonders Carotinoide.  Sie kommen in pflanzlichen Nahrungsmittel wie Feldsalat, Spinat, Karotten, Broccoli und Paprika vor, und sind eine  natürliche Alternative. Am besten bekannt ist Beta-Carotin welches auch als Nahrungsergänzung  z. B. bei Biogena erhältlich ist. Es weißt selbst bei einer hohen Zufuhr keine negativen Effekte auf den Körper bzw. den Fötus auf. Beta Carotin bezeichnet man auch als Pro-Vitamin A (=Vorstufe) und wird in Vitamin A umgewandelt. Dabei wird nur soviel Beta-Carotin in Vitamin A „verwandelt“, wie der Körper auch tatsächlich benötigt. Das heißt, habe ich einen ausreichenden Status an Vitamin A in meinem Körper, dann wird nur wenig Beta-Carotin in Vitamin A umgewandelt, liegt ein Mangel vor, dann finden vermehrt Umwandlungsprozesse statt.  Daher ist es  nicht möglich, mit Carotinoiden eine Überdosierung an Vitamin A hervorzurufen.

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L-Carnitin für Schwangerschaft und Stillzeit

Die Bedeutung von Carnitin in der Schwangerschaft

News am 8. November, 2010

Schwangere und Stillende haben einen erhöhten Bedarf an dem Fettsäure-Transporter Carnitin. Im Laufe der Schwangerschaft kann der Carnitinspiegel absinken. Eine neue Studie zeigt, dass die Substitution von Carnitin die Stoffwechselprozesse der Schwangeren unterstützen kann.

Was genau  ist nun Carnitin?

Carnitin ist eine vitaminähnliche, körpereigene Substanz (Vitaminoid) und spielt eine entscheidende Rolle im Energiestoffwechsel des menschlichen Körpers. Sie dient als Transportmittel, das die Fettsäuren in die Kraftwerke der Zelle, in dem die Energieproduktion stattfindet (= Mitrochondrien) befördert. Dort können die Fettsäuren dann zur Energieerzeugung verwendet werden. Der gesamte Carnitinspiegel im Körper umfasst ca. 20 – 25 g. Am meisten davon (über 95%) ist in der Herz- und Skelettmuskulatur enthalten, weil dort ein besonders hoher Energiebedarf vorherrscht.

Wussten Sie schon…
dass unser Körper auf zwei Arten mit L-Carnitin versorgt wird?

Einerseits kann es direkt aus der Nahrung aufgenommen werden, andererseits kann es im Körper aus zwei essentiellen Aminosäuren gebildet werden. Für diese körpereigene Bildung des Carnitins braucht es jedoch zusätzlich Vitamin C, Vitamin B6, Niacin sowie Eisen. Sind diese Mikronährstoffe nicht ausreichend vorhanden, ist eine Produktion nicht möglich und es muss Carnitin von außen zugeführt werden.

Carnitin-Studie zeigt erste Effekte in der Schwangerschaft

Ein Carnitin-Mangel in der Schwangerschaft kann unter bestimmten Umständen den Stoffwechsel stören – die Empfindlichkeit der Körperzellen gegenüber dem Blutzucker-regulierendem Hormon „Insulin“ herabsetzen (=Insulinresistenz) und den Blutzucker erhöhen.  Mögliche Folge: Schwangerschaftsdiabetes.

In einer neuen Studie mit 30 Schwangeren zeigte sich, dass durch eine tägliche Gabe von 2g L- Carnitin bei Schwangeren der starke Anstieg von freien Fettsäuren im Blut verhindert werden kann. Somit könnte einer Resistenz des Körpers gegenüber dem Hormon Insulin und einem Schwangerschaftsdiabetes vorgebeugt werden.

Quelle:
Lohninger A, Radler U, Jinniate S et al.: Relationship between Carnitine, Fatty Acids and Insulin Resistance. Gynäkol Geburtshilfliche Rundsch 2009;49:230-235.

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Coenzym Q10 für ein gesundes Herz u Blutdruckgeschehen

Coenzym Q10: Vitamin ähnlicher Vitalstoff für Muskeln und Herz

News am 7. September, 2010

Coenzym Q10, auch Ubichinon oder Ubiquinol genannt (lat. „ubique“: überall), ist eine Vitamin ähnliche körpereigene Substanz, die an der Energiegewinnung in den körpereigenen Zellkraftwerken (=Mitochondrien) beteiligt ist. In diesen Kraftwerken wird aus den Bausteinen der Nahrung und aus Sauerstoff Energie produziert. Über diesen Mechanismus versorgen die Mitochondrien rund 10 Billionen Körperzellen mit Energie. Allen Mitochondrien gemeinsam ist: Um funktionieren zu können brauchen sie Coenzym Q10. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sich beispielsweise die Muskeln müde anfühlen und schmerzen, wenn das Muskelgewebe an diesem Vitalstoff verarmt.

Neben seiner tragenden Rolle bei der Energiegewinnung, ist Coenzym Q10 auch ein wichtiger Radikalfänger. Es schützt die Fette im ganzen Körper vor Schäden durch Freie Radikale. Zudem vermag es verbrauchtes Vitamin E zu regenerieren.

Was unterscheidet ein Vitaminoid wie Coenzym Q10 von einem Vitamin?

Coenzym Q10 zählt nicht zu den Vitaminen, sondern ist genau genommen ein Vitaminoid. Während Vitamine essentiell sind und über die Nahrung zugeführt werden müssen, können Vitaminoide wie das Coenzym Q10 sowohl vom menschlichen Körper produziert werden, als auch von außen zugeführt werden. Ähnlich wie bei anderen Vitaminoiden liefern tierische Nahrungsmittel höhere Mengen, während der Gehalt pflanzlicher Quellen als eher gering zu betrachten ist. Ausnahmen bilden lediglich bestimmte Speiseöle wie Sesam-, Soja-, oder Rapsöl, in denen mittlere Konzentrationen an Coenzym Q10 enthalten sind.

Im Zuge von bestimmten Erkrankungen und bei der Einnahme von Cholesterinsenker (Statine) kann die Eigenproduktion von Coenzym Q10 eingeschränkt sein. Zudem nimmt die Q10-Konzentration bestimmter Gewebe mit zunehmendem Alter (ab 40 Jahre) deutlich ab. Vor allem beim Herzen ist diese Entwicklung zu beobachten. In diesen Fällen ist die ergänzende Einnahme von Coenzym Q10 zu empfehlen.

Coenzym Q10 – Anwendungsbereiche

Coenzym Q10-Präparate werden zur Unterstützung der Herzleistung, für ein gesundes Blutdruckgeschehen und zur diätetischen Behandlung von Statin-Nebenwirkungen insbesondere am Muskelsystem eingesetzt. Hierbei sind Q10-Präparate in unterschiedlichen Qualitäten am Markt erhältlich. Hochwertige Produkte enthalten nur die reinen Wirkstoffe und keine Zusatzstoffe wie Farbstoffe, Süßstoffe oder Konservierungsmittel. Besonders wirksam sind Präparate, die Coenzym in seiner aktiven Form als „Ubiquinol“ enthalten. Ubiquinol muss vom Körper nicht umgewandelt werden und steht ihm sofort zur Verfügung. Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist „bioidentisches Coenzym Q10“ z. B. von Biogena. Dieses wird durch Hefefermentation gewonnen und ist völlig identisch dem natürlichen Coenzym Q10 aus z. B. Fleisch oder Fisch. Zudem wird flüssiges Q10 besser aufgenommen als Q10 im Pulverform.

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Selen ein wichtiges Antioxidans

Selen – nicht nur Vitamine sind Radikalfänger

News am 16. August, 2010

Selen, welches manchmal fälschlicherweise zu den Vitaminen gezählt wird, ist ein Spurenelement, zu dessen wichtigsten Lieferanten, Fleisch, Fisch (Hering, Thunfisch…) oder gewisse Getreideprodukte (Weizenvollkornbrot,…) zählen. Als besondere gute natürliche Selenquelle gilt die Paradiesnuss. Der Paradiesnussbaum kann das im Boden enthaltene Selen aufnehmen und in seinen Nüssen speichern (Paradies- oder Sapucaia-Nuss). In Nahrungsergänzungsmitteln findet man das Paradiesnussmehl häufig in standardisierter Form. Dieses organische Selen ist besser bioverfügbar und kann im Körper sofort in wirksamere Formen umgewandelt werden.

Wofür wird Selen im Körper benötigt?

Die physiologische Bedeutung von Selen in unserem Körper, wurde erst relativ spät durch die Erforschung von Mangelerkrankungen entdeckt. Einst dachte man, bei Selen handle es sich um eine toxische Substanz. Heute weiß man, dass es ein Bestandteil antioxidativer Enzyme ist, wodurch es Freie Radikale (= aggressive Moleküle) unschädlich machen kann. Diese können durch eine fehlende Kontrolle im Organismus Überhand gewinnen und erheblichen Schaden in den Zellstrukturen anrichten. Selen fungiert als Zellschutz, indem es die freien Radikale „abfängt“. Es scheint auch unser Immunsystem zu stabilisieren und die Produktion von Antikörpern anzuregen. Bei der Aktivierung von Schilddrüsenhormonen ist es ebenfalls involviert, sodass ein Selenmangel zu einer Schildrüsen-Unterfunktion führen kann. Weiters findet es Anwendung bei Akne und ist für die Prostata bzw. die Spermienproduktion wichtig. Da in unseren Breiten die Böden wenig Selen enthalten, gelten Österreich und Deutschland als klassische Selenmangelregionen. Die von den D-A-CH-Referenzwerten empfohlenen 30 µg – 70 µg Selen täglich, werden von der Bevölkerung meist unterschritten, weshalb eine Unterversorgung unseres Organismus sehr wahrscheinlich ist und eine Nahrungsergänzung empfohlen wird. nutriFEM® basic enthält 35 µg Selen und ist deshalb vor allem für Frauen mit einem erhöhten Bedarf an Mikronährstoffen in der Schwangerschaft gut geeignet. Bei lang anhaltender Unterversorgung können folgende Mangel-Symptome auftreten: Wachstumsstörungen, vermindertes Immunsystem oder Herzrhythmusstörungen…. Neuere Studien zeigen, dass Krebspatienten häufig einen niedrigeren Selenspiegel, als gesunde Menschen aufweisen und eine gleichzeitige Gabe von Selen bei Strahlen- und Chemotherapie sich als günstig erwiesen haben (Sill-Steffens, R. 2005).

Selen als natürlicher „Entgifter“

Selen kann Schwermetalle wie z.B. Blei, Cadmium, Quecksilber und Aluminium binden. Dadurch wird der Körper beim Entgiften unterstützt. Aufgrund dieses Vermögens findet Selen auch bei der Entfernung der umstrittenen Amalgamfüllungen Anwendung.

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Vitamin B5 - Das "Beauty-Vitamin" für die Schwangerschaft

Vitamin B5 – Pantothensäure

News am 9. August, 2010

Vitamin B5 oder auch Pantothensäure kommt wie der Name (pantos=überall) schon sagt, fast überall vor. Ein Mangel ist daher nicht allzu häufig, kann jedoch bei Stress, in der Schwangerschaft und Stillzeit, sowie bei  hohem Alkohol- und/oder Kaffeekonsum auftreten. Zu finden ist sie z.B. in Rindsleber, Hühnerleber Vollkornprodukten, Fisch, Eigelb, Nüssen, Hefe, Obst, Gemüse oder Milch. Bei der Verarbeitung der Lebensmittel können jedoch Verluste durch Erhitzung auftreten, die im Durchschnitt bei 30 % liegen können.

Vitamin B5 – Pantothensäure — das “Beauty-Vitamin”

Vitamin B5 – Pantothensäure wird oft als „Beauty-Vitamin“ bezeichnet, da es für das Haarwachstum, die Haut sowie die Pigmentierung der Haare zuständig ist. Auch bei der Wundheilung kommt Pantothensäure zum Einsatz und beschleunigt somit den Heilungsprozess. Man findet sie deshalb oft in Cremen, Salben und Lotionen. Vitamin B5 liegt allerdings in der Natur kaum in freier Form vor, jedoch häufig in dessen Wirkform, Coenzym A (CoA), welches in jeder Zelle vorkommt. Die höchste Konzentration befindet sich in der Leber und den Nieren. Weiters ist es am Auf- und Abbau von Kohlenhydraten, Aminosäuren (=kleinste Einheit von Eiweiß) und Fetten beteiligt. Gemeinsam mit Biotin (Vitamin H) und Folsäure wird es besonders gut resorbiert (=aufgenommen).

Wie viel Vitamin B5 benötigt mein Körper?

Der Bedarf an Vitamin B5 ist bisher nur ungenügend erforscht, deshalb geben die D-A-CH Referenzwerte nur einen Schätzwert von 6 mg Pantothensäure/Tag für Erwachsene an. Vitamin B5 zählt zu den wasserlöslichen Vitaminen, daher ist eine Überdosierung kaum möglich. Auch Mangelerscheinungen sind in unseren Breiten relativ selten. Experimentell hervorgerufene Mangelzustände, zeigen sich durch Krämpfe, Schlafstörungen, Beeinträchtigung der Magen-Darm-Funktion (Durchfall), Anämie oder durch Störungen des Nervensystems. Typisch für einen Vitamin B5-Mangel ist das „Burning Feet Syndrom“. Hierbei brennen die Füße, kribbeln die Zehen und man verspürt ein Taubheitsgefühl. Bekannt wurde es im 2. Weltkrieg bei Kriegsgefangenen auf den Philippinen und in Burma.

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Vitamin E ein wichtiger Schutzfaktor

Die Bedeutung von Vitamin E für Schwangere

News am 8. Juli, 2010

Für Schwangere ist der Bedarf an Vitaminen meist erhöht, dies gilt auch für Vitamin E. Vitamin E zählt zu den fettlöslichen Vitaminen und ist der Sammelbegriff für verschiedene Tocopherole. Vitamin E findet man in Pflanzen und Ölen, die sich durch einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren auszeichnen. Dazu gehören z. B. Nüsse und Sojabohnen, aber auch Weizenkeimöl und Sonnenblumenöl. Vitamin E ist ein wichtiger Schutzfaktor und dient vor allem als Antioxidans und Radikalfänger. Es verhindert, dass die wichtigen Omega-3-Fettsäuren und auch andere empfindliche Substanzen im Körper durch Freie Radikale zerstört werden. Vitamin E schützt vor allem Zellwände, Muskeln, die roten Blutkörperchen, das Herz-Kreislaufsystem, aber auch die Nerven. Für Vitamin E gibt es kein eigenes Speicherorgan, erhöhte Konzentrationen findet man aber in der Leber und Niere.

Der optimale Bedarf an Vitamin E für Schwangere

Die D-A-CH-Referenzwerte empfehlen für Schwangere 13 – 17 mg Vitamin E. In qualitativ hochwertigen Kombinationspräparaten für Schwangere wie nutriFEM® basic  wird deshalb auf eine ausgewogene Versorgung mit diesem Vitalstoff geachtet. nutriFEM® basic enthält zudem auch weitere wichtige Vitamine und Mineralstoffe in Mengen, die speziell auf die Bedürfnisse der Schwangerschaft angepasst sind.

Ursachen für einen Mangel an Vitamin E in der Schwangerschaft

Ursachen für eine Störung des Vitamin-E-Haushalts, können vor allem eine unzureichende Zufuhr durch die Nahrung sein. Durch moderne Verarbeitungsprozesse kann Vitamin E teilweise fast zur Gänze verloren gehen, z.B. bei der Gewinnung von Weißmehl aus Vollkorn. Aber auch ein Mangel an Vitamin C und/oder Selen kann zu einer Verminderung an Vitamin E im Körper führen, da diese beiden Vitalstoffe die Verwertbarkeit und Aufnahme im Körper verbessern.

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DHA für Mütter und Kinder wichtig!

DHA in der Schwangerschaft und Stillzeit – für Mutter und Kind!

News am 25. Juni, 2010

Omega-3-Fettsäuren wie DHA (Docosahexaensäure) gehören neben Vitaminen und Mineralstoffen zur richtigen und gesunden Ernährung während der Schwangerschaft und Stillzeit dazu. Sie sind unerlässlich für die Entwicklung und den Aufbau der Zellmembranen und spielen bereits im Mutterleib eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der Hirn- und Sehkraftentwicklung des Kindes.

DHA: Positive Wirkung in großer „Schwangerschafts-Studie“ erneut bestätigt

Mittlerweile ist allgemein bekannt, dass die tägliche Zufuhr der essentiellen Fettsäure Docosahexaensäure (DHA) von mindestens 200 mg während Schwangerschaft und Stillzeit, die Entwicklung des Nervensystems des Kindes wesentlich verbessert. DHA ist in erster Linie in fettem Seefisch enthalten. In pflanzlichen Ölen hingegen findet sich nur eine Vorstufe der Docosahexaensäure, die vom Körper nur wenig effizient in DHA umgewandelt werden kann.

Eine große dänische Studie mit über 25 000 Müttern und ihren Kindern bestätigt Resultate frühere Untersuchungen. Kinder, deren Mütter sich DHA-reich ernährten, entwickelten sich mit größerer Wahrscheinlichkeit geistig und motorisch besser als Kinder, deren Mütter eine geringe Omega-3-Aufnahme aufwiesen.

Aber nicht nur das! Auch die Mütter profitierten von einer höheren DHA-Zufuhr: Die Schwangerschaft verlief mit weniger Komplikationen, Stimmungsschwankungen traten seltener auf und das Risiko einer Wochenbettdepression verringerte sich. Zudem erholten sich die Mütter rascher von den Strapazen der Geburt.

In ihrer Studie wiesen die Forscher rund um Dr. Oken auch auf die hohe Schwermetallbelastung von Fischen hin und beschreiben Alternativen, wie die Supplementation von hochgereinigtem Fischöl, für eine sichere DHA-Aufnahme in der Schwangerschaft und Stillzeit.

Studie: Oken E, Osterdal M et al: Associations of maternal fish intake during pregnancy and breastfeeding duration with attainment of developmental milestones in early childhood. American Journal of Clinical Nutrition; September 2008; Number 3, Volume 88, Page 789-796.

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Jeder hat einen individuellen Tagesbedarf an Vitaminen

Wie hoch ist der Tagesbedarf bei Vitaminen?

News am 19. Mai, 2010

Jeder Mensch ist individuell, deshalb ist auch der Tagesbedarf an Vitaminen spezifisch. Kinder haben ganz andere Bedürfnisse wie Erwachsene oder ältere Menschen. Schwangere einen anderen Nährstoffbedarf wie Sportler. Auch der Allgemeinzustand einer Person spielt eine wesentliche Rolle. Sie sehen schon, der tägliche Nährstoffbedarf hängt von vielen Faktoren ab. Primär unterscheidet sich der Bedarf nach Geschlecht, Alter, Gesundheitszustand, Lebensstil, Umweltbelastungen, Ernährungszustand, Medikamenteneinnahme, Alkohol- und Zigarettenkonsum. Trotzdem hat man versucht der Bevölkerung eine Orientierungshilfe zu bieten. Es gibt verschiedene nationale und internationale Gremien, die Richtwerte für bestimmte Bevölkerungsgruppen erarbeitet haben. Sie sollen zeigen, wie viel Nährstoffe ein Individuum im Durchschnitt täglich zu sich nehmen soll. Diese Empfehlungen gelten allerdings nur für gesunde Personen, die nicht rauchen, keine Medikamente einnehmen oder sich von einer Krankheit erholen.

Wie kann ich meinen persönlichen Tagesbedarf an Vitaminen ermitteln?

Für Deutschland, Österreich und die Schweiz gelten eigene Richtlinien (D-A-CH Referenzwerte). In diesen Tabellen  kann der Tagesbedarf an Vitaminen nachgelesen werden. Diese Angaben richten sich nach den Mindestmengen an essentiellen Nährstoffen, die ein gesunder Mensch (Jugendliche und Erwachsene) benötigt. Für Stillende, Schwangere und Kinder werden jeweils bedarfsgerechte Empfehlungen abgegeben. Werden Vitamine bewusst und therapeutisch eingesetzt (zur Prävention oder bei Krankheit), liegt der Tagesbedarf höher. Werden Mikronährstoffe über einen längeren Zeitraum eingenommen, sollte man sich an die „sichere Langzeit-Dosierung“ halten, so kann es zu keinen Überdosierungen kommen. Ihren individuellen Mikronährstoffbedarf (Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe) erstellt Ihnen Ihr Arzt u. a. durch eine labormedizinische Blutuntersuchung. Sie erhalten dadurch Gewissheit, ob Sie an einem Nährstoffmangel leiden und bekommen auf Grund der Befunde, einen für Sie individuellen Tagesbedarf an Vitaminen berechnet.

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