Calcium wichtig für gesunde Knochen und Zähne

Calcium in der Schwangerschaft – ein harter Knochen!

News am 29. März, 2010

Die Empfehlung für die Calcium-Aufnahme erhöht sich in der Schwangerschaft nicht, dennoch erreicht nicht jede werdende Mutter die empfohlene Zufuhr.

Calcium – unveränderter Bedarf in Schwangerschaft

Während sich der Bedarf von vielen Vitaminen und Mineralstoffen in der Schwangerschaft erhöht, bleibt der Calcium-Bedarf mit 1000 mg pro Tag gleich und unterscheidet sich somit nicht von den Empfehlungen für nicht-schwangere Frauen. Calcium ist mengenmäßig der wichtigste Mineralstoff im menschlichen Körper und bildet mit Magnesium und Phosphat das Grundgerüst von Knochen und Zähne. Die adäquate Zufuhr von Calcium ist nicht nur für das kindliche Knochenwachstum wichtig, sondern beeinflusst auch das Osteoporose-Risiko der werdenden Mutter, da bei geringer Calcium-Aufnahme Calcium aus dem mütterlichen Knochen mobilisiert wird.

Calcium-Status in Schwangerschaft häufig niedrig

Calcium gilt generell als ein „kritischer“ Nährstoff und so ist der Calcium-Status auch bei Schwangeren häufig suboptimal. Besondere Abneigungen in der Schwangerschaft oder generelle Fehlernährung können dazu führen, dass die empfohlene Zufuhr nicht erreicht wird.

Vor allem wenn Frauen Milch und Milchprodukte nicht vertragen (Laktoseintoleranz) oder diese durch die Schwangerschaft bzw. generell nicht mögen, kann die Calcium-Zufuhr kritisch sein.

Die Calcium-Versorgung des Menschens ist zwar nicht von Milch und Milchprodukten abhängig, das darin enthaltene Calcium kann aber besser aufgenommen werden als z. B. Calcium aus Gemüse und Nüssen (Ausnahme Sojaprodukte). Andere Calcium-Lieferanten sind Soja, Feigen, Mohn, Amaranth, Tofu, Sesam, Hülsenfrüchte, Sonnenblumenkerne, Brokkoli, Kohl, Fenchel, Lauch, Marillen, Beeren, Dörrobst, Mandeln, Walnüsse, Haselnüsse und manche Mineralwässer.

Negativ auf die Calciumbilanz hingegen wirken sich oxalat- und phosphathaltige Lebensmittel wie Spinat, Rhabarber, Mangold, Limonaden, Fast Food, Wurst, oder Schmelzkäse aus.

Sinnhaftigkeit von Calcium-Präparaten in der Schwangerschaft

Ein Calcium-Präparat in der Schwangerschaft kann vor allem bei geringen bzw. keinem Milchkonsum sinnvoll sein. Eine niedrige Calcium-Aufnahme während der Schwangerschaft erhöht das Risiko von Schwangerschaftskomplikationen (Präklampsie, Eklampsie) und kann damit die Gesundheit von Mutter und Kind beeinträchtigen. Studien zeigen, dass Calcium-Supplemente das Auftreten von Schwangerschaftskomplikationen reduzieren können.

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Vitamine sind gerade in der Schwangerschaft wichtig

Vitamine in der Schwangerschaft

News am 26. März, 2010

Zu keinem Zeitpunkt im Leben einer Frau ist der Vitamin- und Mineralstoffbedarf so hoch wie in der Schwangerschaft und Stillzeit. Werdende Mütter sollten deshalb darauf achten, nicht doppelt so viel, sondern doppelt so gut zu essen. Schließlich soll aus einer befruchteten Eizelle ein Mensch mit rund 100 Milliarden Zellen entstehen – und dafür werden reichlich Vitamine, Mineralstoffe und Baustoffe benötigt.

Vitamine vor und während der Schwangerschaft

Schon bei Kinderwunsch sollte mit einer nährstoffreichen Ernährung begonnen werden. Bei Frauen, die bereits vor der Schwangerschaft schlecht mit bestimmten Mikronährstoffen versorgt sind, kann sich der Mangel häufig verschleppen – schließlich wird für die optimale Entwicklung des Kindes, das „Depot Mutter“ angezapft. Ein Mangel kann sowohl für Mutter als auch für Kind gesundheitliche Folgen haben.

Wichtige Vitamine in der Schwangerschaft

Folsäure
Folsäure ist das Schwangerschaftsvitamin schlechthin. In der Schwangerschaft steigt der Bedarf von 400 µg auf 600 µg. Untersuchungen zeigen, dass bereits nicht-schwangere Frauen die Empfehlungen drastisch unterschreiten. Aus diesem Grund empfehlen Gynäkologen mittlerweile jeder Schwangeren Folsäure. Ein Mangel an Folsäure kann beim Fötus zu Neuralrohrdefekten führen. Zur Prävention sollte bereits bei Kinderwunsch zusätzlich 400 µg Folsäure in Form von Nahrungsergänzungmitteln genommen werden.

B-Vitamine
Die Vitamine B1, B2 und B6 werden in der Schwangerschaft durch den höheren Energieumsatz und die gesteigerte Eiweißherstellung vermehrt benötigt. Die Vitamin-B-Reserven können durch vorhergehende Pilleneinnahme dezimiert sein, da die Anti-Baby-Pille u. a. den Bedarf an Vitamin B1, B2, B6 und B12 erhöht. Vor allem Vitamin B6 ist kritisch, da der Bedarf bei Einnahme der Pille ca. 5-10 mal höher ist. Ein Mangel an Vitamin B6 kann zu Frühgeburten und geringem Geburtsgewicht führen. Neugeborene können an Durchfällen, Krampfanfällen oder Gedeihstörungen leiden.

Vitamin A und Beta-Karotin
Der Bedarf an Vitamin A ist vor allem im letzten Trimenon erhöht. Dennoch sollte auf eine Vitamin-A-Aufnahme (z. B. Leber) verzichtet werden, und man zu Beta-Karotin greifen, welches auch bei NutriFEM basic zum Einsatz kommt. Dieser Vitalstoff kann im Körper zu Vitamin A umgewandelt werden, wobei sich die Umwandlung an den momentanen Bedarf anpasst. Beta-Karotin kommt auch in pflanzlichen Lebensmittel wie Karotten, Brokkoli oder Spinat vor, jedoch gehen die Vitamine durch zu lange Lagerung und Erhitzung im Kochtopf verloren.

 Vitamin D
Mit Vitamin D sollten Sie sorgsam umgehen– und das nicht nur in der Schwangerschaft. Ein Mangel an Vitamin D kann zu Störungen des Kalziumhaushaltes von Mutter und Kind führen. Der Vitamin-D-Bedarf ist nur schwer über die Nahrung zu decken, der Körper kann aber mithilfe von Sonnenlicht selbst dieses Vitamin bilden. In den Wintermonaten, bei seltener Sonnenexposition oder bei vollständiger Verhüllung des Körpers (religiös/kulturell bedingt) kann der Vitamin D-Status erniedrigt sein.

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Sodbrennen in der Schwangerschaft - Jede 2. Frau betroffen

Sodbrennen in der Schwangerschaft

News am 25. März, 2010

Sodbrennen in der Schwangerschaft ist keine Seltenheit. Ungefähr jede zweite Frau wird während dieser Zeit mit einem unangenehmen brennenden Schmerz in der Speiseröhre geplagt – viele darunter zum ersten Mal in ihrem Leben. Sodbrennen ist zwar unangenehm und belastend, gibt aber keinen Grund zur Beunruhigung.

Ursachen für Sodbrennen in der Schwangerschaft

 Sodbrennen (auch Reflux genannt) in der Schwangerschaft ist teilweise hormonell bedingt. Der veränderte Hormonhaushalt führt zur Entspannung der Muskulatur des Magen-Darm-Trakts und kann bei werdenden Müttern gehäuft zu Verdauungsproblemen wie Verstopfung führen. Davon ist auch der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre betroffen. Der Muskel, der eigentlich den Übergang fest verschließen soll, verliert an Spannkraft, Magensäure gelangt in die Speiseröhre und reizt die Schleimhaut. Im Laufe der Schwangerschaft drückt das wachsende Kind zusehends auf den Magen, so dass der Mageninhalt hoch gepresst wird und das Zurückfließen in die Speiseröhre gefördert wird – durch die Reizung kommt es zu Sodbrennen. Vor allem im Liegen kann der Reflux verstärkt auftreten. 

Tipps gegen Sodbrennen in der Schwangerschaft

-         Häufiger kleinere Mahlzeiten essen. Größere Portionen verringern den Platz im Magen und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Magensäure aufsteigt.

-         Auf fettige Speisen verzichten. Fett verweilt länger im Magen und erhöht den Druck.

-         Auf säuernde Lebensmittel, wie Süßigkeiten, kohlensäurehaltige Getränke, saure Lebensmittel, Kaffee und Tee, verzichten.

-         Langsam und in Ruhe essen. Gut kauen.

-         Auf den Körper hören, um individuelle Empfindlichkeiten auf Lebensmittel festzustellen.

-         Spätestens 3 Stunden vor dem Zubettgehen die letzte größere Mahlzeit einnehmen.

-         Auf zu enge Kleidung, insbesondere Hosen und Gürtel, verzichten.

-         Beim Schlafen oder Ruhen den Oberkörper z. B. mit einem Kopfkissen hochlagern. Diese Schlafposition erschwert der Magensäure das Hochsteigen.

Außerdem können folgende „Hausmittel“ Sodbrennen in der Schwangerschaft lindern:

-         Ein paar gut gekaute Mandeln können leichtes Sodbrennen dämpfen.

-         Einen halb gekochte Kartoffel gut kauen, bis sie anfängt süßlich zu schmecken.

-         Kamillen-, Kümmel- oder Fencheltee können die Beschwerden lindern. Auf Pfefferminztee sollte hingegen verzichtet werden.

-         Ein kleines Glas Basenpulver vor dem Schlafengehen kann die Magensäure neutralisieren und Sodbrennen entgegenwirken.

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Nahrungsergänzungsmittel in der Schwangerschaft

Sind in der Schwangerschaft Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll?

News am 24. März, 2010

Ist die Mutter gesund, ist es normalerweise möglich, sich in der Schwangerschaft durch ausgewogene Ernährung alle nötigen Vitalstoffe, ohne Nahrungsergänzungsmittel zu beschaffen. Allerdings gibt es einige Mikronährstoffe, die in der Schwangerschaft schnell aus dem Lot geraten können und ein Nährstoffmangel ein erhöhtes Risiko darstellt. Vor allem wenn Sie Rauchen, übermäßig Alkohol konsumieren oder über lange Zeit die „Pille“ geschluckt haben, können Ihre Nährstoffdepots aufgebraucht sein. Besonders wichtig ist es deshalb, auf eine ausreichende Zufuhr an Folsäure zu achten. Dringend benötigt werden auch Vitamin D, Jod, Eisen, Beta-Carotin sowie die Omega-3-Fettsäure DHA. Am Markt sind recht gute Kombinationspräparate  erhältlich, die speziell für Schwangere und Stillende Mütter konzipiert wurden.

Was muss man  in der Schwangerschaft bei der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln beachten?

Wenn Sie sich einzelne Nahrungsergänzungsmittel ansehen und vergleichen, werden Sie rasch erkennen, dass es eine Vielzahl an Kombinationsprodukten für Schwangere gibt, in den unterschiedlichsten Darreichungsformen und Preisklassen. Nahrungsergänzungen können im Diskont ums Eck, genauso gut wie in der Apotheke oder beim Arzt gekauft werden.

Welche Präparate sind nun für die werdende Mutter am Besten geeignet und worauf muss Sie ein besonderes Augenmerk legen?

Wenn Sie Präparate aus Österreich oder Deutschland beziehen, dann müssen diese Firmen strenge rechtliche Auflagen erfüllen. Auf den Packungen sollten auf jeden Fall Angaben über die genauen Inhaltsstoffe sowie Mengenangaben enthalten sein. Die Produkte sollten nach dem Reinsubstanzenprinzip hergestellt worden sein, d.h. es sollten keine körperfremden Konservierungs- und Hilfsmittel, Farb- und andere Zusatzstoffe enthalten sein, sondern nur Vitamine, Mineralstoffe oder Spurenelemente. Auch bei Fischölkapseln mit der Omega-3-Fettsäure DHA, ist besonders auf die Qualität und die richtige Dosierung (mind. 200 mg pro Tagesdosis) zu achten. Es werden viele Omega-3-Kapseln angeboten, die zwar günstig sind, aber nicht genügend hochdosierte und standardisierte Wirkstoffe beinhalten bzw. keinem mehrstufigen Reinigungsverfahren unterliegen. Somit können sie Schwermetalle und andere Schadstoffe enthalten, die der Körper nur schwer wieder ausscheiden kann. Die Produkte von Biogena  u.a. die NutriFEM Serie werden nach dem Reinsubstanzenprinzip hergestellt und erfüllen alle Auflagen.

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Eine Disbalance der Hormone, kann unerfüllten Kinderwunsch beeinflussen

Kinderwunsch und Hormone (Pille)

News am 23. März, 2010

Häufige Ursache für einen unerfüllten Kinderwunsch ist eine Disbalance der Hormone. Bei der Frau spielen Hormone beim Prozess der Eireifung eine primäre Rolle, sind aber auch für die Empfängnis und die Bildung des Gelbkörpers wichtig. Gesteuert werden die Hormone vom Hypothalamus und der Hypophyse, die beide im Gehirn sitzen. Dieses System ist sehr empfindlich und eine Störung kann an mehreren Stellen auftreten und in weiterer Folge zu einem unerfüllten Kinderwunsch führen. Viele Paare setzen sich zusätzlich psychisch unter Druck, wodurch der Hypothalamus und somit die hormonelle Steuerung beeinflusst wird. Dies ist ein Teufelskreis, der nur sehr schwer zu durchbrechen ist. Auch das zunehmende Alter der Frau beeinflusst die Fruchtbarkeit, denn ab dem 30. Lebensjahr nimmt die Fruchtbarkeit kontinuierlich ab.

Ich habe jahrelang Hormone (Pille) genommen, beeinflusst dies meinen Kinderwunsch?

Viele Frauen, die jahrelang Hormone in Form der Anti-Babypille zu sich genommen haben (in Deutschland verhüten immerhin rund 60 % aller Frauen zwischen 20 und 40 damit)  und nun diese, auf Grund eines Kinderwunsches absetzen, werden häufig über einen längeren Zeitraum nicht schwanger. In einer Studie, durchgeführt von Dr. Petra Frank-Herrmann et al., konnte z.B. gezeigt werden, dass die Regenerationsphasen nach Absetzen der Pille bis zu 9 Monate dauerte, in der Tendenz sogar noch länger.

Wie kann ich bei Kinderwunsch meinen Zyklus nach jahrelanger Einnahme der Pille wieder regulieren?

Um die Regeneration zu beschleunigen bzw. den Zyklus wieder zu stabilisieren, wird die Einnahme von Nahrungsergänzungen empfohlen, da die „Pille“ der Frau über die Jahre Nährstoffe raubt. Betroffen ist vor allem der Vitamin B6-Haushalt, aber auch die Bioverfügbarkeit von Folsäure ist stark herabgesetzt. Für einen unerfüllten Kinderwunsch kann ein Mangel an diesen wichtigen Vitaminen, häufig die Ursache sein.  Im Handel sind gute Kombinationspräparate erhältlich. Aber auch für den werdenden Vater ist es wichtig, dass er seinen Körper ausreichend mit Vitamin A, C und E, sowie Zink versorgt, damit er genügend gesunde, gut entwickelte Spermien ausbilden kann. Weiters ist für den Mann und die Frau eine Schwermetallanalyse empfehlenswert, da ein mit Blei, Quecksilber oder Cadmium belasteter Körper einen negativen Einfluss auf die Spermienqualität hat und in Folge dessen auch auf die Empfängnis.

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Omega-3-Fettsäuren spielen eine wichtige Rolle für die kindliche Entwicklung

DHA: Fisch auf den Tisch in der Schwangerschaft!

News am 22. März, 2010

Langzeitstudien zeigen: Im Fisch enthaltene Omega-3-Fettsäuren spielen eine wichtige Rolle für die kindliche Entwicklung während Schwangerschaft und Stillzeit. 

Wieso soll vor allem in der Schwangerschaft regelmäßig Fisch gegessen werden?

Fisch und seine Bedeutung in der Schwangerschaft. Fettreiche Fische sind eine besonders gute Quelle für wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Omega-3-Fettsäuren können von unserem Körper nicht selbst hergestellt werden und müssen daher wie ein Vitamin oder ein Mineralstoff von außen zugeführt werden. Der Fötus ist auf den Versorgungszustand des mütterlichen Organismus angewiesen. Die lebensnotwendigen Omega-3-Fettsäuren, insbesondere die Docosahexaensäure (= DHA), spielen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung des kindlichen Gehirns, des Zentralnervensystems und der Augenfunktion. Studien über den positiven Einfluss von DHA auf die visuelle und kognitive Entwicklung des Fötus sind gut dokumentiert
Große Fische in kleinen Dosen. DHA kommt in nennenswerten Mengen nur in fettreichen Fischen vor. Um genügend DHA während der Schwangerschaft und Stillzeit aufnehmen zu können, wurden daher früher häufige Fischmahlzeiten in der Schwangerschaft empfohlen. Seit einigen Jahren wird allerdings nur mehr zu 1-2 Fischmahlzeiten geraten, um eine Schädigung des Ungeborenen durch die hohe Schadstoffbelastung der Fische, insbesondere durch Quecksilber, zu vermeiden. Fettreiche Seefische wie Rotbarsch, Thunfisch, Haifisch oder Steinbeißer sollten in der Schwangerschaft nur selten und in geringen Mengen verzehrt werden. Experten sehen diese strikten Empfehlungen mit Sorge und befürchten, dass die ausreichende DHA-Versorgung des Kindes nicht mehr gesichert ist.

Was tun, wenn ich trotz Schwangerschaft überhaupt keinen Fisch mag oder darf?

Wer in der Schwangerschaft eine Aversion gegen Fisch hat bzw. generell keinen Fisch mag oder essen darf, sollte ein Augenmerk darauf haben, auf andere Wege Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen. Neben Fisch gibt es auch pflanzliche Omega-3-Lieferanten, wie Nüsse, Lein-, Nuss-, Raps- oder Sojaöl. Pflanzliche Quellen enthalten aber lediglich die Alpha-Linolensäure (ALA), die vom Körper erst in DHA umgewandelt werden muss. Die Umwandlungsrate ist mit 10 bis 15 % relativ gering. Wer nur eingeschränkt bis keinen Fisch isst, kann mit einem ultrareinen standardisierten DHA-Präparat die ausreichende kindliche Versorgung mit der wichtigen Omega-3-Fettsäure sicherstellen. Schwermetalle und Schadstoffe sind vollkommen entfernt, der DHA-Gehalt standardisiert. In hochwertigen Schwangerschaftspräparaten wird mithilfe eines speziellen Verfahrens der Fischgeruch und Geschmack des Öls entfernt, wodurch diese Präparate auch von empfindlichen Schwangeren gut akzeptiert werden.

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Wichtige Mineralstoffe und Ihre Funktion in der Schwangerschaft

Schwangerschaft – Mineralstoffe für das neue Leben

News am 11. März, 2010

Mineralstoffe. Häufig gelesen, noch öfter gehört, aber spätestens in der Schwangerschaft, wenn „frau“ sich näher mit Gesundheit und Ernährung zu beschäftigen beginnt, wollen es viele werdende Mütter genauer wissen: Was sind denn wichtige Mineralstoffe in der Schwangerschaft und welche Funktionen haben sie?

Wichtige Mineralstoffe in der Schwangerschaft

Mineralstoffe sind wie Vitamine essentiell. Das heißt: Der Körper kann Mineralstoffe selbst nicht bilden, weshalb wir sie über die Nahrung zuführen müssen. Die Mineralstoffe Eisen, Kalzium und Zink sind in der Schwangerschaft von besonderer Bedeutung. Auch Magnesium, Jod und Selen spielen eine wichtige Rolle bei der Entstehung neuen Lebens.

Wie der österreichische Ernährungsbericht 2008 zeigte, machen sich bei der Mineralstoff-Aufnahme österreichischer Frauen durchaus Defizite bemerkbar. Ein hochwertiges Präparat, welches vom behandelnden Arzt bzw. Ärztin bei der ersten Vorsorgeuntersuchung verschrieben wird, kann die Mikronährstoffzufuhr optimieren.

Kalzium, Eisen Zink – 3 wichtige Mineralstoffe im Überblick

Kalzium ist der Knochen-Mineralstoff schlechthin. 99 % dieses Mineralstoffes ist in Zähne und Knochen zu finden. Außerdem spielt Kalzium bei der Blutgerinnung, Muskelkontraktion sowie Reizübertragung von Nerven eine Rolle.

In der Schwangerschaft sollte ein Augenmerk auf eine kalziumreiche Ernährung gelegt werden. Kalzium ist für die kindliche Knochen- und Zahnbildung unabdingbar. Wenn Frauen zu wenig Kalzium zu sich nehmen, wird vermehrt Kalzium aus dem Knochen der Mutter freigesetzt. Studien zeigen, dass Kalzium-Supplemente das „Präklampsie“-Risiko in der Schwangerschaft senken kann.

Eisen ist für die Bildung des roten Blutfarbstoffes in den roten Blutkörperchen unerlässlich und dadurch wichtig für den Sauerstoff-Transport im Körper. In der Schwangerschaft verdoppelt sich der Eisenbedarf – kein Wunder! Läuft doch die Blutbildung und Gewebeneubildung in der Schwangerschaft auf Hochtouren.

Sowohl tierische als auch pflanzliche Lebensmittel enthalten Eisen, wobei das Eisen aus tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Geflügel oder Fisch vom Körper besser aufgenommen werden kann als aus pflanzlichen Quellen wie grünem Blattgemüse, Getreide, Linsen oder Bohnen. Bei erhöhtem Eisenbedarf ist wichtig, häufig eisenhaltige Lebensmittel zu essen und auch zu Lebensmitteln mit gut verfügbaren Eisen zu greifen. Vitamin C kann zusätzlich die Aufnahme verbessern (Mehr über Vitamin C finden sie auf der biogena.at). Das kann man sich zu Nutze machen, indem man beispielsweise Fruchtsaft aus Zitrusfrüchten zu einer Mahlzeit trinkt oder das Hühnchen mit Brokkoli (enthält übrigens mehr Vitamin C als Orangen!) kombiniert. Tee und Kaffee hingegen können die Eisenresorption hemmen und sollten nicht zu oder unmittelbar nach einer eisenhaltigen Mahlzeit konsumiert werden.

Zink hat bei vielen Stoffwechselwegen seine Hände im Spiel und ist für Wachstum, Wundheilung und das Immunsystem überaus wichtig. Eine geringe Zinkaufnahme in der Schwangerschaft kann zu einem niedrigen Geburtsgewicht führen. Besonders tierische Quellen wie Fleisch und Fisch sind reich an Zink. Der Zinkgehalt von Gemüse und Obst ist meist nur gering und das enthaltene Zink wird auch weniger gut aufgenommen. Ein leichter Zinkmangel kann sich durch Haarausfall, Hautveränderungen, Immunschwäche und Wundheilprobleme zeigen.

Veganer und Vegetarierinnen sollten sich mit ihrem Arzt bzw. ihrer Ärztin beratschlagen und die beste Lösung für Mutter und Kind suchen.

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Die Einnahme der Anti-Baby-Pille kann einen Vitamin B6-Mangel verursachen

Vitamin B6 für die Nerven

News am 8. März, 2010

Vitamin B6 (Pyridoxin) zählt zu den wasserlöslichen Vitaminen. Mehrere biologisch aktive Formen verbergen sich hinter diesem Begriff, die im Körper ineinander umgewandelt werden können. Man findet Vitamin B6 in fast allen tierischen und pflanzlichen Produkten, zum Teil allerdings in sehr geringen Dosen.

Zu guten Vitamin B6-Quellen werden Fisch, Fleisch, auch Walnüsse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte oder Kartoffeln gezählt. Es muss aber beachtet werden, dass ein Großteil des Gehalts durch die Zubereitung, Verarbeitung und Lagerung dieser Lebensmittel verloren geht (bis zu 45%), da Vitamin B6 als sehr hitze- und lichtempfindlich gilt.

Wofür wird Vitamin B6 im Körper benötigt?

Vitamin B6 ist für die Nervenbotenstoffe (Neurotransmitter) von großer Bedeutung. Fehlt dieser lebensnotwendige Vitalstoff aus der Gruppe der B-Vitamine, dann führt dies häufig zu Nervosität, Reizbarkeit, Depressionen, Schlaflosigkeit und Konzentrationsmangel, aber auch eine fehlende Traumerinnerung kann ein Hinweis auf einen Vitamin B6-Mangel sein. Weiters spielt Vitamin B6 bei der Verwertung von Eiweiß mit, deshalb entsteht ein erhöhter Bedarf bei einem hohen Eiweißumsatz, wie er im Wachstum oder beim Muskelaufbau beim Sport entsteht. (Mehr über Vitamine in der Schwangerschaft erfahren Sie auf der Seite biogena.at)

Gut zu wissen: Vitamin B6 und Anti-Baby-Pille

Für Frauen ist es wichtig zu wissen, dass durch eine jahrelange Einnahme von hormonellen Verhütungsmitteln wie die „Anti-Baby-Pille“, ein Mangel an Vitamin B6 entstehen kann, der  vor allem durch psychische Befindlichkeitsstörungen sichtbar wird. Wie entsteht aber diese Unterversorgung? Ist Vitamin B6 nicht in vielen Lebensmitteln zu finden? Dies kann damit erklärt werden, dass Vitamin B6 kaum im Körper gespeichert und somit schnell wieder ausgeschieden wird. Auch Folsäure und Vitamin B12 sind von den Wechselwirkungen mit der „Pille“ betroffen. In diesem Fall wird eine Supplementierung durch ein Kombinationspräparat empfohlen. Eine Beratung durch Ihren Hausarzt wird angeraten.

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Tipp bei Kinderwunsch: Eine ausreichende Folsäureversorgung erhöht die Fruchtbarkeit von Frau und Mann.

Folsäure und Schwangerschaft

News am 15. Februar, 2010

Schwangerschaft und Folsäure – Biogena informiert

Schon zu Beginn vor einer geplanten Schwangerschaft kann mithilfe eines Folsäure-Präparates eine Art Gesundheitsvorsorge für den werdenden Menschen getroffen werden.

Folsäure schon vor geplanter Schwangerschaft

Folsäure ist ein Vitamin des B-Komplexes und spielt im Körper bei der Proteinherstellung und beim Aufbau des genetischen Materials (DNA) eine Rolle. Nicht verwunderlich, dass Folsäure speziell für alle Wachstums- und Zellteilungsprozesse, wie die Schwangerschaft, benötigt wird.

Die meisten Frauen wissen mittlerweile um die Bedeutung von Folsäure während der Schwangerschaft Bescheid. Dass Folsäure aber bereits bei Kinderwunsch von entscheidender Bedeutung ist, wird häufig nicht bedacht. Lediglich 7 % der Frauen, die schwanger werden wollen, nehmen Folsäure zusätzlich zu sich.

Schwangerschaft: Folsäure aus Nahrung unzureichend

Obwohl Folsäure von Natur aus in vielen Lebensmitteln wie Spinat, Feldsalat, Kichererbsen, Weizenkeimen oder Orangen vorkommt, ist es gar nicht so leicht, die empfohlenen 400 µg aufzunehmen. Folsäure ist ein sehr empfindliches Vitamin und wird durch industrielle Verarbeitung, Lagerung und Zubereitung zerstört. So zeigten Analysen, dass Spinat bei Raumtemperatur nach 4 Tagen nur mehr halb so viel Folsäure enthält.

400 µg Folsäure sollten es täglich sein. Untersuchungen zeigen aber, dass die eigentliche Folsäureaufnahme der meisten Frauen weit darunter liegt. Noch dramatischer ist die Unterversorgung, wenn während der Schwangerschaft durch das schnelle Wachstum des Babys der tägliche Bedarf auf 600 µg ansteigt. Aus diesem Grund raten Gynäkologen Schwangeren zu Folsäure-Präparaten.

Da sich das Neuralrohr des Fötus bereits zwischen dem 22. und dem 28. Tag schließt, zu einem Zeitpunkt, bei dem die Schwangerschaft meist noch nicht bekannt ist, sollte bereits vor der Empfängnis ein guter Versorgungsstatus aufgebaut werden und die Folsäure-Depots gefüllt werden. Dadurch kann das Risiko einer Gehirnfehlbildung, eines offenen Rückens und einer Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte (im Volksmund „Hasenscharte“) minimiert werden. Ärzte empfehlen zur natürlichen Folsäureaufnahme über die Ernährung, weitere 400 µg aus Nahrungsergänzungsmitteln.

Tipp bei Kinderwunsch: Eine ausreichende Folsäureversorgung erhöht die Fruchtbarkeit von Frau und Mann.

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Folsäure spielt in der Schwangerschaft eine immense Bedeutung.

Schwangerschaft und Folsäure

News am 15. Februar, 2010

Folsäure ist für die Zellteilung und das Gewebewachstum zuständig und spielt deshalb gerade in der Schwangerschaft eine immense Bedeutung. Schließlich entsteht während dieses Entwicklungsprozesses aus einer einzigen Zelle ein Mensch mit rund 100 Milliarden Zellen.

Knackpunkt – Folsäure in der Schwangerschaft

Folsäure ist eines der kritischsten Vitamine vor und während der Schwangerschaft. Vor allem in den ersten vier Wochen nach der Befruchtung der Eizelle ist die Folsäureversorgung kritisch, da sich in der Zeit das Neuralrohr des Kindes schließt und sich das Zentralnervensystem nur mit genügend Folsäure gesund entwickeln kann. Ein Fehlen des Vitamins kann beim Kind zu gesundheitlichen Schäden führen, die vor allem das Gehirn und/oder das Rückenmark betreffen. Folgen sind Fehlbildungen („offener Rücken“, „Wasserkopf“ etc), geistige Unterentwicklung, ein geringeres Geburtsgewicht. 30-50 % der betroffenen Feten werden Schätzungen zufolge gar nicht geboren. Vermutlich erhöht eine unzureichende Versorgung zudem das Risiko einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte – im Volksmund diskriminierend „Hasenscharte“ oder „Wolfsrachen“ genannt. So zeigte eine norwegische Untersuchung, dass Babys, deren Mütter sich folsäurereich ernährten und zusätzlich Folsäurepräparate einnahmen, erheblich seltener an der angeborenen Fehlbildung litten.

Mangelware Folsäure – nicht nur in der Schwangerschaft

Folsäuremangel ist der häufigste beobachtete Mangel in Europa. Auch in Österreich ist Folsäure ein großes Thema wie der Ernährungsbericht 2008 wiederholt ans Licht gebracht hat. Hauptgründe eines Folsäuremangels sind einseitige Ernährung, ein zu geringer Verzehr an folatreichen Lebensmitteln wie Kohl, grünem Gemüse, Weizenkeime und Hülsenfrüchte, sowie die falsche Zubereitung (Folsäure ist hitze-, licht- und sauerstoffempfindlich sowie wasserlöslich) und/oder lange Lagerung folsäurehaltiger Lebensmittel. Zudem werden nur ca. 50 % der Folsäure aus der Nahrung aufgenommen.

Viele Frauen sind schon vor der Schwangerschaft schlecht mit Folsäure versorgt. In der Schwangerschaft sowie in der Stillzeit steigt der Bedarf zusätzlich noch von 400 µg auf 600 µg an. Ärzte und Ernährungswissenschaftler empfehlen daher die Folsäureversorgung mithilfe von Nahrungsergänzungsmitteln zu sichern. Frauen mit Kinderwunsch sollten bereits einen Monat vor der geplanten Schwangerschaft beginnen, 400 µg Folsäure zu ergänzen, um eine optimale Entwicklung des Kindes zu gewährleisten. Spätere Folsäuregaben können Defizite der ersten Schwangerschaftswochen nicht mehr ausgleichen.

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