Vitamin B5 - Das "Beauty-Vitamin" für die Schwangerschaft

Vitamin B5 – Pantothensäure

News am 9. August, 2010

Vitamin B5 oder auch Pantothensäure kommt wie der Name (pantos=überall) schon sagt, fast überall vor. Ein Mangel ist daher nicht allzu häufig, kann jedoch bei Stress, in der Schwangerschaft und Stillzeit, sowie bei  hohem Alkohol- und/oder Kaffeekonsum auftreten. Zu finden ist sie z.B. in Rindsleber, Hühnerleber Vollkornprodukten, Fisch, Eigelb, Nüssen, Hefe, Obst, Gemüse oder Milch. Bei der Verarbeitung der Lebensmittel können jedoch Verluste durch Erhitzung auftreten, die im Durchschnitt bei 30 % liegen können.

Vitamin B5 – Pantothensäure — das “Beauty-Vitamin”

Vitamin B5 – Pantothensäure wird oft als „Beauty-Vitamin“ bezeichnet, da es für das Haarwachstum, die Haut sowie die Pigmentierung der Haare zuständig ist. Auch bei der Wundheilung kommt Pantothensäure zum Einsatz und beschleunigt somit den Heilungsprozess. Man findet sie deshalb oft in Cremen, Salben und Lotionen. Vitamin B5 liegt allerdings in der Natur kaum in freier Form vor, jedoch häufig in dessen Wirkform, Coenzym A (CoA), welches in jeder Zelle vorkommt. Die höchste Konzentration befindet sich in der Leber und den Nieren. Weiters ist es am Auf- und Abbau von Kohlenhydraten, Aminosäuren (=kleinste Einheit von Eiweiß) und Fetten beteiligt. Gemeinsam mit Biotin (Vitamin H) und Folsäure wird es besonders gut resorbiert (=aufgenommen).

Wie viel Vitamin B5 benötigt mein Körper?

Der Bedarf an Vitamin B5 ist bisher nur ungenügend erforscht, deshalb geben die D-A-CH Referenzwerte nur einen Schätzwert von 6 mg Pantothensäure/Tag für Erwachsene an. Vitamin B5 zählt zu den wasserlöslichen Vitaminen, daher ist eine Überdosierung kaum möglich. Auch Mangelerscheinungen sind in unseren Breiten relativ selten. Experimentell hervorgerufene Mangelzustände, zeigen sich durch Krämpfe, Schlafstörungen, Beeinträchtigung der Magen-Darm-Funktion (Durchfall), Anämie oder durch Störungen des Nervensystems. Typisch für einen Vitamin B5-Mangel ist das „Burning Feet Syndrom“. Hierbei brennen die Füße, kribbeln die Zehen und man verspürt ein Taubheitsgefühl. Bekannt wurde es im 2. Weltkrieg bei Kriegsgefangenen auf den Philippinen und in Burma.

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